Stimmen
Was nach dem Kalender in der Fläche passierte
Die Texte stammen aus Nachgesprächen. Wir kürzen, erfinden aber keine Kennzahlen.
Lena hat uns den Osterabbau auf den Freitag nach Himmelfahrt gelegt. Vorher standen Hasen noch neben Badekleidung. Unangenehm war nur, dass die Druckerei den Handzettel trotzdem eine Woche zu früh lieferte – das lag an uns, nicht am Kalender.
Die Begehung in Lichtenberg hat gezeigt, dass unser Adventsbaum den Notausgang streifte. Markus hat die Position verschoben, bevor die Feuerwehr im Dezember gekommen wäre.
Der Workshop war langweilig präzise: Reformationstag in Brandenburg, Allerheiligen in NRW, zwei verschiedene Handzettel. Ich hätte lieber ein Motiv für alles gehabt. Hat nicht funktioniert, der Kalender hat recht behalten.
Für den Schulanfang haben wir das Datum vom Plakat genommen. Ira hat uns überredet, nur die Schultüte zu zeigen. In Bayern kam die Ware zwei Wochen später – und das Fenster wirkte trotzdem richtig.
Fall: Advent in acht Drogeriefilialen
2025 sollte der Kranz in allen acht Läden am 10. November stehen. Die Begehung zeigte, dass drei Standorte noch Laternenware aus der Martinswoche im Fenster hatten. Wir haben den Kranz auf den Montag nach Martini gelegt und Black Friday auf eine Gondel im Gang begrenzt. Der Dezemberumsatz wurde nicht gemessen; gemessen wurde, dass keine Filiale den Kranz vor der Laterne aufstellte.